„Der Zopf“ von Laetitia Colombani – geht für den Sommer

„Der Zopf“ von Laetitia Colombani – geht für den Sommer

3 Frauen, 3 Geschichten, die miteinander verwoben sind und einen während des Lesens nicht loslassen: die Italienerin Giulia, die die familieneigene Perückenfabrik retten will, die Inderin Smita, die aus der Kaste der Unberührbaren stammt und Latrinen leert und die Kanadierin Sarah, erfolgreiche Anwältin und an Krebs erkrankt. Fesselnd, doch bleibt mir persönlich ein leicht schaler Nachgeschmack: die Figuren hallen nach, ich möchte gerne wissen, wie es ihnen weiter ergeht, aber es fehlt mir etwas an Substanz. Die Sprache ist sehr einfach, die manchen Kapiteln vorgestellten Gedichte ebenfalls recht simpel.

Die Filmrechte des international sehr erfolgreichen Romans der Französin Laetitia Colombani sind schon verkauft und als Film kann ich mir die Geschichten sehr gut vorstellen.

Fazit: Als „Sommerbuch“ für den Strand oder Pool, wenn es heiß ist, wie jetzt gerade, kann man das Buch ganz gut lesen. Erwartet keinen literarischen Tiefgang, aber schon ganz nette Unterhaltung.

1 Gedanke zu “„Der Zopf“ von Laetitia Colombani – geht für den Sommer”

  1. Oh, das Buch ist wunderbar geschrieben und wie die Geschichten miteinander verbunden sind ist einfach grandios.
    Für mich geht es über „ganz nette Unterhaltung“ weit hinaus. 😉

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