Wissensvermittlung

Kernaufgabe der Hochschule

Die Vermittlung von Fachinhalten an die Studierenden ist ohne Zweifel eine der Kernaufgaben der Hochschule. Die Studierenden wollen und sollen etwas lernen. Und wer lernen will, braucht Input. Nur so hat man die Möglichkeit, sich Wissen und Fähigkeiten anzueignen.

Dieses Wissen ist die Grundlage für einen erfolgreichen Studienabschluss. Auch weil es in Prüfungen abgefragt wird. Vor allem aber, weil es relevant für die praktische Anwendung in Beruf und Forschung ist.

 

Aktiv statt passiv

Die Frage ist nur, wie dieses Wissen am effektivsten in die Köpfe der Lernenden gelangt. Den sprichwörtlichen „Nürnberger Trichter“ gibt es nicht; die alleinige Präsentation der Lerninhalte als Text, Bild oder Video reicht nicht aus, damit solide gelernt wird. Die Lernenden müssen sich aktiv mit den Inhalten auseinandersetzen. Eine rein passive Aufnahme der vermittelten Inhalte ist selten ausreichend.

 

Medien- und Methodenvielfalt

Dieser Tatsache können Sie bereits bei der Planung Ihrer Lehrveranstaltung begegnen. Nicht nur durch den Einsatz von aktivierenden Methoden, sondern z. B. auch bei der Auswahl der Medien, über die Sie Ihre Inhalte präsentieren.

Mit digitalen Tools können Sie klassische Medien wie Textbücher aber auch bereits digitale Formate wie die (inzwischen ebenfalls klassische) Folien-Präsentation hervorragend ergänzen.  Auch Lehrmethoden wie der Vortrag im Hörsaal können von Online-Tools profitieren.


Praxis-Tipp | Vermittlung von Fachinhalten in Vorlesungen

Der Kompass Digitale Lehre bietet Ihnen bereits vielfältige Vorschläge zur Wissensvermittlung in Vorlesungen, z. B. zum Thema Classroom Feedback. Viele hilfreiche Gedanken zur Konzeption von Vorlesungen und wie Sie dabei auf den Aspekt der Wissensvermittlung eingehen können finden Sie im Neuen Handbuch Hochschullehre, z. B. im Beitrag „Gut strukturiert und zielgerichtet – Tipps zur Vorbereitung und Durchführung von Vorlesungen“.