Soziale Interaktion

Warum ist sie so bedeutend?

Gemäß der weithin anerkannten Selbstbestimmungstheorie von Deci & Ryan ist soziale Einbindung ein sehr wichtiger Motivationsfaktor. Wenn man als Teilnehmer einer Lehrveranstaltung gehört wird, sich aktiv beteiligen und damit als Person einbringen kann, dann sorgt das auch für eine gewisse Teilhabe an den Lerninhalten. Die wiederum kann zu einem höheren Engagement führen.

 

Gemeinsam statt einsam

Man kann es aber auch ganz einfach so sehen: Alleine lernen macht weniger Spaß, als gemeinsam. In der Gruppe kann man sich austauschen, unterstützen und verschiedene Perspektiven kennenlernen. Darüber hinaus können die verschiedenen Teilnehmer ihre persönlichen Stärken einbringen.

 

Oft eine Selbstverständlichkeit

Wie man es nimmt, soziale Interaktion (und damit auch soziale Kompetenz) gehört zum Lebensalltag für uns Menschen und hat damit auch ihren festen Platz in der Hochschullehre. In vielen Fällen ist sie zudem eine Grundvoraussetzung. Bestimmte Lerninhalte lassen sich nur im Miteinander anwenden und erfahrbar machen, wie zum Beispiel beim Erlernen einer Fremdsprache.

 

Praxis-Tipp | Auf die Lernatmosphäre kommt’s an

Wenn soziale Interaktion gelingen soll, dann kommt es auch auf eine produktive und wohlwollende Lernatmosphäre an, in der die Studierenden merken, dass sie wahrgenommen werden: „Evidence based Teaching – empirische Bildungsforschung aufgegriffen in hochschuldidaktischer Absicht“