Online-Lehre

Wir hatten das Glück, die ersten reinen Online-Studienangebote der Hochschule intensiv begleiten zu dürfen – und haben viel daraus gelernt. Wie müssen Inhalte in einem solchen Angebot aufbereitet sein, wie werden die Studierenden eingebunden und aktiviert, wie werden Lernerfolge überprüft, welche Regeln gelten für Kommunikation und Zusammenarbeit? Die Konzeption eines Online-Angebots ist eine Herausforderung – aber auch unglaublich spannend. Sprechen Sie uns gerne an.
Susanne Kundmüller-Bianchini, Leiterin E-Learning-Team


Ansprechpartner auf einen Blick
— Online-Lehre —

E-Learning-Team

Susanne Kundmüller-Bianchini
Theresa Mürmann

Lehre

Esther Schüring



Was zeichnet Online-Lehre aus?

Bei der Online-Lehre gibt es, anders als beim Blended Learning, keine Präsenzphasen. Die Realisierung kann sehr unterschiedlich ausfallen: Von offenen MOOCs, also Massen-Online-Kursen ohne Zugangsbeschränkungen, bis hin zu geschlossenen Kursen auf Lernplattformen wie LEA. Das wesentliche Kriterium ist: die Lehre findet im virtuellen Raum statt.

Beliebte Szenarien

  • Webinare – im Kontext Lehre handelt es sich um virtuelle Live-Seminare – sind weit verbreitet. Sie lassen sich mit Videokonferenz-Software wie Adobe Connect durchführen und ermöglichen so synchrone Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden.
  • Online-Kurse in einem Learning Management System wie LEA bieten einen kontrollierten Zugang und verschiedene Tools, die bei der Umsetzung helfen, z.B. bei der Bereitstellung von Dateien, Verlinkungen oder Kommunikations- und Kollaborations-Tools. Daneben gibt es verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten, wie die „Sitzungsansicht“, so dass eine geordnete Kursstruktur erstellt werden kann. Auch externe Inhalte lassen sich in die Kurse einbinden.
  • Videoinhalte, z.B. Screencasts (kommentierte Bildschirmaufnahmen), können zur Veranschaulichung komplexer Inhalte angeboten werden. Sie können auch interaktiv gestaltet werden, so dass die Lernenden sich immer wieder konzentriert mit den Videoinhalten auseinandersetzen müssen.

Praxis-Tipp | Online-Lehre planen:
Sie möchten mehr darüber erfahren, worauf es bei der Planung einer Online-Lehrveranstaltung ankommt? Der Artikel Online lehren leicht gemacht! im Neuen Handbuch Hochschullehre hält die wichtigsten Informationen für Sie bereit.


Was gilt es zu beachten?

Da es bei der Online-Lehre weder Absprachen von Angesicht zu Angesicht noch gemeinsame Arbeitsphasen vor Ort gibt, sind zwei Aspekte besonders wichtig: die Online-Kommunikation und -Kollaboration. Damit beides möglichst reibungslos ablaufen kann, lohnt es sich, vorab praktische Einweisungen in die Benutzung der relevanten Tools für alle Beteiligten durchzuführen. Klare Guidelines, die regeln, wie kommuniziert und zusammengearbeitet werden soll, helfen ebenso, wie die Bekanntmachung der wesentlichen Organisationstools in der Online-Umgebung. Außerdem sind eine gute Betreuung und Feedback für die Studierenden wichtige Erfolgsfaktoren.

 

Prof. Dr. Esther Schüring geht in diesem Video auf die Erfahrungen mit Online-Semestern im Studiengang Analysis and Design of Social Protection Systems ein:

 

Prof. Dr. Marco Winzker berichtet vom Einsatz des Remote-Labs zur Durchführung von über das Internet bedienbaren Laborversuchen:


Praxis-Tipp | Organisationstools in LEA:
Auf der Lern- und Arbeitsplattform der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg stehen Ihnen verschiedene Organisationstools zur Verfügung, die Ihnen die Durchführung von Online-Lehrveranstaltungen erleichtern. Dazu zählen z.B. der Kalender und die Sprechstundenbuchung. Natürlich können Sie diese Tools auch für die Präsenzlehre oder für Blended Learning nutzen.